Gospa.de - Informationen über Medjugorje - Pilgerfahrten - Termine - Veranstaltungen - Mailing Liste - Newletter

Botschaften aus dem Jahr 1981


Mittwoch, der 24. Juni 1981

Die erste Erscheinung findet am Nachmittag statt; die Seher stehen bei einer Eiche auf der Straße von Bijakovici und Cilici (Gemeinde Medjugorje). Über dem Gipfel des Podbro erscheint weiß und still von fern der Umriß einer Gestalt; dieser Berg wurde dann Erscheinungshügel oder Erscheinungsberg genannt.
Die zweite Erscheinung findet um 18 Uhr statt. Die Gestalt winkt ihnen, näher zu kommen, doch die Seher fürchten sich und gehen nicht zu der Erscheinung hinauf.

Donnerstag, der 25. Juni 1981

Das ist der erste Tag, an dem die sechs Seher (Mirjana, Ivanka, Vicka, Marija, Ivan und Jakov) Unsere Liebe Frau oder die „Gospa“ auf dem Gipfel sehen. Die fünf Jugendlichen (14 bis 15 Jahre) und der kleine Jakov (10 Jahre) beschließen, zu der Erscheinung hinzulaufen. Nach Aussage von Zeugen fliegen sie buchstäblich über den Boden und stehen im Nu vor der Erscheinung auf dem Gipfel, und zwar an der Stelle, die heute mit vielen Kreuzen gekennzeichnet ist.
Die Gottesmutter begrüßt sie mit den Worten: „Gelobt sei Jesus!“
Ivanka befragte sie nach ihrer vor zwei Monaten verstorbenen Mutter: „Sie ist glücklich. Sie ist bei mir.“ (Andere Fassung: „Sie ist dein Schutzengel im Himmel.“)
Die Seher fragten Unsere Liebe Frau, ob sie am folgenden Tag wiederkomme, und sie nickte bejahend. Mirjana wollte wissen, ob Unsere Liebe Frau ein Zeichen geben werde, damit die Menschen ihnen auch glaubten. Mirjana war überzeugt, ein Zeichen erhalten zu haben, da ihre Uhr sich während der Erscheinung verstellt hatte.

Freitag, der 26. Juni 1981

Angezogen durch Lichtzeichen vom Gipfel des Erscheinungshügels, hat sich eine Menge von ungefähr dreitausend Menschen versammelt. Währenddessen besprengt Vicka die Erscheinung mit Weihwasser und bittet sie, dazubleiben, wenn sie wirklich die Jungfrau Maria sei, andernfalls aber fortzugehen, wenn sie vom Satan komme. Lächelnd antwortet Unsere Liebe Frau: „Habt keine Angst, ich bin es!“
Ivanka fragt, warum sie gekommen sei und was sie von ihnen wolle.
Unsere Liebe Frau entgegnet: „Ich bin gekommen, weil es hier viele wahrhaft Gläubige gibt. Ich möchte bei euch sein, um die ganze Welt zu bekehren und zu versöhnen.“
Ivanka fragt, ob ihre Mutter ihr etwas sagen wolle: „Gehorche der Großmutter und hilf ihr, denn sie ist schon alt!“
Mirjana fragt nach ihrem kürzlich verstorbenen Großvater: „Es geht ihm gut.“
Auf Verlangen der Menge erbitten die Seher ein Zeichen zum Beweis, daß die Erscheinungen echt sind: „Selig, die nicht sehen, und doch glauben!“
Mirjana fragt: „Wer bist du?“
„Ich bin die selige Jungfrau und Gottesmutter Maria.“
Weitere Fragen der Kinder: Warum erscheinst du uns, wo wir doch nicht besser als die anderen sind?
„Ich wähle nicht unbedingt die besten aus.“
„Kommst du wieder?“
„Ja, an dieselbe Stelle wie gestern.“
Als Marija allein den Hügel hinabgeht, drängt eine unsichtbare Kraft sie geheimnisvoll vom Weg ab. Erneut sieht sie die Gottesmutter. Unsere Liebe Frau erscheint weinend vor einem großen Holzkreuz, ohne Jesus. Maria weint, und die Tränen fließen auf die Wolke, auf der sie steht. „Friede, Friede, nur Friede; versöhnt euch! Nur Friede! Macht Frieden mit Gott, macht Frieden untereinander. Dazu müßt ihr glauben, beten, fasten und beichten.“

Samstag, der 27. Juni 1981

Wie bei jeder Erscheinung beginnt Unsere Liebe Frau mit dem Gruß: „Gelobt sei Jesus!“
Jakov fragt, was die Gottesmutter von den Franziskanern von Medjugorje erwarte:
„Daß sie im Glauben beharrlich sind und den Glauben des Volkes beschützen.“
Mirjana und Jakov sind beunruhigt, weil die Leute sie wie Lügner behandeln. Sie bitten Unsere Liebe Frau, für die, die nicht glauben, ein Zeichen ergehen zu lassen.
„Meine Engel, fürchtet euch nicht vor Ungerechtigkeit. Sie war schon immer da.“
Die Seher fragen: „Wie sollen wir beten?“
„Betet immerzu sieben Vaterunser, sieben Gegrüßet seist du, Maria, sieben Ehre sei dem Vater. Dann das Glaubensbekenntnis. Auf Wiedersehen, meine Engel, geht im Frieden Gottes.“
Jede Erscheinung schließt mit den Worten: „Geht im Frieden Gottes.“

Sonntag, der 28. Juni 1981

Die Seher fragen Unsere Liebe Frau, was sie wolle.
„Daß das Volk glaubt und im Glauben beharrlich ist.“
Vicka: „Was verlangst du von den Priestern?“
„Daß sie im Glauben fest sind und euch helfen.“
Sie fragen Unsere Liebe Frau, warum sie nicht jedem in der Kirche erscheine.
„Selig, die nicht sehen, und doch glauben!“
Sie möchten wissen, ob sie wiederkomme.
„Ja, an dieselbe Stelle.“
Die Seher fragen, ob sie lieber bete oder singe.
„Beides, beten und singen.“
Vicka fragt, was Unsere Liebe Frau von der Menge erwarte, die sich auf dem Hügel versammelt hat. Unsere Liebe Frau antwortet mit einem Lächeln und einem liebevollen Blick. Sie schaut eindringlich über die Menge hin.
In einem bestimmten Augenblick verschwindet die Gospa wieder. Die Seher beten und hoffen, daß sie wiederkommt, weil sie ihnen nicht „Auf Wiedersehen“ gesagt hat; während sie „Du bist so schön“ singen, kommt sie wieder.
Vicka fragt dreimal: „Liebe Gospa, was erwartest du von diesem Volk?“
„Daß die, die nicht sehen, genauso glauben wie die, die sehen.“
Die Seher erbitten nochmals ein Zeichen, damit die Leute sie nicht für Lügner halten. Sie erhalten nichts als ein Lächeln von Unserer Lieben Frau, die sie grüßt und mit den Worten verschwindet: „Geht im Frieden Gottes!“

Montag, der 29. Juni 1981

Die Seher wollen wissen, ob die Gospa glücklich sei, so viele Menschen versammelt zu sehen.
„Überglücklich.“
„Wie lange wirst du bleiben?“
„So lange ihr wollt, meine Engel.“
Sie fragen Unsere Liebe Frau, was sie von denen, die trotz Hitze, Steinen und Dornen gekommen sind, erwarte.
„Es gibt nur einen Gott und einen Glauben. Das Volk glaube fest und fürchte nichts.“
„Was erwartest du von uns?“
„Daß ihr einen unerschütterlichen Glauben habt und Vertrauen bewahrt.“
Sie wollen wissen, ob sie stark genug sein werden, um auch Verfolgungen zu ertragen.
„Das könnt ihr, meine Engel, habt keine Angst. Ihr werdet alles ertragen; ihr sollt glauben und auf mich vertrauen.“
In diesem Augenblick bittet Dr. Glamuzina, der für die Regierung arbeitet, Vicka möge seine Frage weitergeben, ob er die Gospa berühren dürfe. Vicka zeigt ihm, wo er die Hand hinstrecken soll, und er versucht, die Gospa zu berühren.
Die Eltern eines behinderten Kindes wenden sich an die Seher, sie möchten Fürsprache für ihr Kind einlegen, und bitten die Jungfrau Maria um seine Heilung, denn die Leute wollen an sie glauben.
„Sie sollen fest an seine Heilung glauben. Geht im Frieden Gottes.“
Etwas später am Abend wurde das Kind geheilt.
Zwischen dem 30. Juni und dem 31. Dezember 1981 werden die Kinder von der Polizei verfolgt. Es muß ein verschwiegener Ort für sie gefunden werden, wo sie auf das Erscheinen der Jungfrau Maria warten können.

Dienstag, der 30. Juni 1981

Zwei staatliche Sozialarbeiter nehmen die Seher in ihr Auto, um sie die Erscheinung auf dem Berg verpassen zu lassen. So fand sie in Cerno statt, auf der Straße von Ljubuski nach Medjugorje.
Mirjana fragt Unsere Liebe Frau, ob sie sich über die verpaßte Verabredung auf dem Berg ärgere. Die Gospa erwidert:
„Das macht nichts.“
Darauf fragt Mirjana, ob sie dagegen wäre, wenn sie nicht mehr auf den Berg kämen, und ob sie ihnen nicht in der Kirche erscheinen könnte. Nach Vickas Aussage schien die Jungfrau Maria unschlüssig zu sein, willigte dann aber ein, in der Kirche zu erscheinen und fügte hinzu:
„Immer zur selben Zeit. Geht im Frieden Gottes.“
Mirjana, die einen Bericht über die Erscheinungen in Lourdes gelesen hatte, meinte nun, die Jungfrau Maria werde noch drei Tage bis zum Freitag erscheinen. Das war jedoch ihre eigene Ansicht. Die anderen Seher hatten das nicht so verstanden.

Mittwoch, der 1. Juli 1981

Wieder bitten die Seher die Jungfrau Maria um ein Zeichen. Unsere Liebe Frau schien mit einem Kopfnicken zuzustimmen:
„Adieu, meine lieben Engel!“

Dienstag, der 21. Juli 1981

„Gelobt sei Jesus!“
Wie üblich bitten die Kinder erneut um ein Zeichen, und die Gospa antwortet bejahend. Sie wollen wissen, wie lange sie sie besuchen werde.
„Meine Engelchen, die Leute werden sogar dann nicht glauben, wenn ich ein Zeichen ergehen lasse. Viele werden nur herkommen und sich verbeugen. Doch das Volk soll sich bekehren und Buße tun.“
Dann fragen sie nach den Kranken, und sie erwidert, daß sie auf Heilung hoffen dürfen, wenn sie einen festen Glauben haben. Beim Abschied sagt die Gospa wie immer:
„Geht im Frieden Gottes.“

Mittwoch, der 22. Juli 1981

„Gelobt sei Jesus! Viele Menschen haben sich bekehrt, und einige unter ihnen hatten seit fünfundvierzig Jahren nicht mehr gebeichtet, nun aber tun sie es. Geht im Frieden Gottes.“

Freitag, der 24. Juli 1981

Die Seher stellen weitere Fragen nach den Kranken.
„Ohne den Glauben ist nichts möglich. Diejenigen, die fest glauben, können gesund werden.“

Samstag, der 25. Juli 1981

Nach mehreren Fragen hinsichtlich der Kranken antwortet die Gospa:
„Gott helfe uns allen!“

Montag, der 27. Juli 1981

Die Seher bitten die Jungfrau Maria, einige Gegenstände zu segnen. Sie segnet mit den Worten:
„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“
Sie fragen wiederum wegen des Zeichens.
„Ihr dürft es bald erwarten. Wenn ich euch das Zeichen gebe, werde ich euch weiterhin erscheinen. Ich komme um 23.15 Uhr. Geht im Frieden Gottes.“
Die Seher haben eine Schauung des leidenden Jesus: Unter der Dornenkrone ist sein Gesicht voller Blut.
„Meine Engel, ich sende euch meinen Sohn Jesus, der um seines Glaubens willen gefoltert wurde. Doch hat er alles ertragen. Auch ihr, meine Engel, sollt alles ertragen!“
Die Gospa beglückwünscht die Seher, denn sie liebt ihre Stimmen, wenn sie singen und beten.
„Es ist schön, euch zuzuhören; macht so weiter. Habt um Jozo keine Angst.“

Mittwoch, der 29. Juli 1981

Die Erscheinung findet in Vickas Zimmer statt. Sie befragen die Jungfrau Maria wegen einer Kranken.
„Sie wird gesund. Sie soll fest glauben.“
Die Seher fragen sie, ob sie sie küssen könnten.
„Ja. Geht im Frieden Gottes.“

Juli 1981

„Tut, was eure Pflicht ist und was die Kirche von euch verlangt.“

Anfang August 1981

Sie fragen sie, was sie möchte, daß sie später tun sollen.
„Es wäre gut, wenn ihr Priester und Ordensschwestern würdet. Aber nur, wenn ihr selbst es wollt. Ihr müßt es selbst entscheiden.“

Sonntag, der 2. August 1981

Maria sieht die Gottesmutter in ihrem Zimmer; Unsere Liebe Frau bittet sie und vierzig weitere Personen:
„Geht alle zusammen auf die Wiese von Gumno. Es wird ein großer Kampf entbrennen. Ein Kampf zwischen meinem Sohn und dem Satan. Die Menschenseelen sind der Einsatz.“
Auf dem Feld sagt die Jungfrau Maria:
„Hier können mich alle berühren.“
Die von den Sehern geführten Anwesenden berühren die Gottesmutter. Manchmal erscheint auf Marias Gewand ein Fleck, nachdem jemand sie berührt hat. Darauf sagte einer: „Wir wollen alle beichten gehen, um uns zu reinigen.“

Donnerstag, der 6. August 1981

„Die Priester möchten wissen, ob du einen besonderen Namen hast?“
„Ich bin die Königin des Friedens und der Versöhnung.“

Freitag, der 7. August 1981

Die Jungfrau Maria bittet die Kinder, um 2 Uhr morgens auf den Berg Krizevac zu kommen und zu beten; dort oben sagt sie zu ihnen:
„Man soll für die Sünder Buße tun.“

Samstag, der 8. August 1981

„Tut Buße! Festigt euren Glauben durch Gebet und die Sakramente.“

Montag, der 17. August 1981

„Habt keine Angst. Ich wünsche, daß ihr froh seid und daß diese Freude an euren Gesichtern abzulesen ist. Ich werde Pater Jozo beschützen.“

Samstag, der 22. August 1981

„Pater Jozo hat nichts zu befürchten. Das alles geht vorbei.“

Sonntag, der 23. August 1981

„Gelobt sei Jesus! Ich bin bis jetzt mit Ivan gewesen. Meine Engel, betet für dieses Volk.
Meine Kinder, ich gebe euch Kraft. Ich werde sie euch immer geben.
Ruft mich, wenn ihr mich braucht.“

Dienstag, der 25. August 1981

Wieder möchten die Anwesenden die Gottesmutter berühren.
„Es ist nicht nötig, mich zu berühren. Viele fühlen gar nichts, wenn sie mich berühren.“
Unsere Liebe Frau sagt auch, daß unter den Anwesenden ein Spion sei.

Mittwoch, der 26. August 1981

Da viele Menschen die Seher um Rat bitten, sagt die Gottesmutter:
„Gebt niemandem einen Rat. Ich weiß, was ihr empfindet, und auch das geht vorbei!“

Donnerstag, der 27. August 1981

Die Seher fragen wieder wegen des Zeichens nach:
„Bald, das habe ich euch versprochen. Seid fest und habt Mut.“

Freitag, der 28. August 1981

Die Seher warten in Bruder Jozos Zimmer auf die Erscheinung. Sie kommt nicht. Das ist das zweite Mal, daß dies geschieht. Die Seher beschließen, in die Kirche zu gehen und zu beten; dort erscheint sie ihnen:
„Ich war bei Bruder Jozo. Darum bin ich nicht gekommen. Beunruhigt euch nicht, wenn ich einmal nicht komme. Dann begnügt euch damit zu beten.“
An diesem Tag ist Ivan ins Seminar von Visoko eingetreten. Unsere Liebe Frau sagt zu ihm:
„Du bist sehr erschöpft. Ruhe dich aus, damit du wieder zu Kräften kommst. Geh im Frieden Gottes. Auf Wiedersehen!“

Samstag, der 29. August 1981

Jakov stellt der Gospa mehrere Fragen: „Erscheinst du auch dem Ivan im Seminar?“
„Genau wie euch.“
„Wie geht es Ivan Ivankovic, der im Gefängnis sitzt?“
„Es geht ihm gut. Er erträgt alles. All das geht vorbei. Bruder Jozo läßt euch grüßen.“
Im Seminar erkundigt Ivan sich nach Neuigkeiten aus dem Dorf.
„Meine Engel tun sehr ordentlich ihre Buße.“
Er fragt sie, ob sie ihm und seinen Kameraden beim Studieren helfen werde.
„Gottes Hilfe kann man überall erfahren.“
„Geh im Frieden Gottes, mit Jesu und meinem Segen. Auf Wiedersehen!“
Ivanka fragt, ob sie bald das Zeichen geben werde:
„Geduldet euch noch etwas.“

Sonntag, der 30. August 1981

Die Gottesmutter erscheint, und Vicka fragt, ob es wahr sei, daß die Gefängnistüren von allein wieder aufgehen, wenn Bruder Jozo in seiner Zelle eingeschlossen wird.
„Es ist wahr; aber niemand glaubt es.“
Ivanka möchte wissen, wie es Mirjana geht:
„Mirjana ist traurig, weil sie allein ist. Ich zeige sie euch.“
Und sie sahen Mirjana, die weinte.
Bezüglich der Jugendlichen, die den Glauben verraten:
„Ja, es sind viele.“
Hinsichtlich einer Frau, die ihren Mann verlassen will, unter dem sie leidet:
„Sie soll bei ihm bleiben und das Leid annehmen. Auch Jesus hat gelitten.“
Wegen eines kranken Jungen:
„Er leidet an einer sehr schweren Krankheit. Seine Eltern sollen fest glauben und Buße tun; dann wird der Kleine gesund.“
Jakov bittet um das Zeichen.
„Noch ein wenig Geduld!“
Ivan möchte wissen, was im Seminar aus ihm wird.
„Sei ohne Furcht. Ich bin überall und jederzeit bei euch.“
Er fragt, ob die Leute im Dorf fromm sind.
„Eure Pfarrei ist die eifrigste in der Herzegowina geworden. Dort zeichnen sich sehr viele durch ihre Frömmigkeit und ihren Glauben aus.“

Ende August 1981

Die Seher fragen, welches Fasten das beste sei.
„Ein Fasten bei Wasser und Brot.“
Die Gottesmutter wiederholt:
„Ich bin die Königin des Friedens.“

Dienstag, der 1. September 1981

Sie wollen wissen, ob die übliche Festmesse zum Fest der Kreuzeserhöhung auf dem Berg Krizevac gefeiert werden solle.
„Ja, meine Engel.“
Jakov erkundigt sich, ob es wahr sei, daß die Polizei um die Kirche herum Mikrophone eingerichtet hat.
„Nichts dergleichen. Das Volk soll beten und so lange wie möglich in der Kirche bleiben.“
Ivan betet mit Unserer Lieben Frau, damit Jesus ihm in seiner Berufung helfe. Sie sagt:
„Geht im Frieden Gottes. Fürchtet euch nicht. Ich bin bei euch und wache über euch.“

Mittwoch, der 2. September 1981

Vicka befragt die Jungfrau Maria wegen eines jungen Mannes, der sich erhängt hat.
„Satan hat sich seiner bemächtigt. Der junge Mann hätte es nicht tun sollen. Der Teufel trachtet nach der Herrschaft über die Menschen. Er reißt alles an sich, aber die Kraft Gottes ist größer, und Gott wird siegen.“
Ivan möchte wissen, wie es ihm und seinen Freunden im Seminar ergehen werde.
„Ihr seid meine Kinder und werdet es immer sein. Ihr seid den Weg Jesu gegangen. Niemand kann euch daran hindern, den Glauben an Jesus zu verkünden. Man muß fest glauben.“

Donnerstag, der 3. September 1981

Jakov fragt, wann das angekündigte Zeichen eintreffe.
„Noch ein wenig Geduld!“

Freitag, der 4. September 1981

Ivanka und Marija machen sich Sorgen, weil sie nicht genug Zeit zum Beten haben; da sie ein technisches Gymnasium in Mostar besuchen, sind sie nur samstags und sonntags in Medjugorje. Sie wohnen bei Verwandten in Mostar.
„Es genügt, daß ihr betet. Kommt samstags und sonntags hierher. Dann erscheine ich euch allen.“
Ivan fragt, wann Unsere Liebe Frau das Zeichen sende.
„Es wird am Ende der Erscheinung gegeben.“
Ivan möchte wissen, wann.
„Ihr seid ungeduldig, meine Engel. Geh im Frieden Gottes.“

Samstag, der 5. September 1981

Zu Ivan:
„Gottes Segen begleite dich. Amen. Auf Wiedersehen!“

Sonntag, der 6. September 1981

Zu Ivan:
„Bitte besonders sonntags, daß das Zeichen, die Gottesgabe, kommt. Betet inständig und beständig, damit Gott mit seinen großen Kindern Mitleid hat.
Geh in Frieden, mein Engel. Gottes Segen begleite dich. Amen. Auf Wiedersehen!“

Montag, der 7. September 1981

Zu Ivan:
„Bekehrt euch, ihr alle, die ihr noch hier seid. Das Zeichen kommt, wenn ihr euch bekehrt habt.“

Dienstag, der 8. September 1981, Fest Mariä Geburt

„Ich bitte euch nur darum, daß ihr mit Inbrunst betet. Das Gebet muß ein Teil eures Alltags werden, damit der wahre Glaube sich fest in euch verwurzeln kann.“
Jakov beglückwünscht Unsere Liebe Frau zum Geburtstag:
„Das ist ein glücklicher Tag für mich. Was euch betrifft, so haltet fest am Glauben und am Gebet. Fürchtet euch nicht! Bleibt in der Freude, das ist mein Wunsch. Man soll euren Gesichtern die Freude ablesen können. Ich will Bruder Jozo weiterhin beschützen.“

Donnerstag, der 10. September 1981

Ivan berichtet, nachdem Unsere Liebe Frau lange in schönen Gebeten voller Liebe und Herzensfreude gebetet habe, habe sie zu ihm gesagt:
„Geh im Frieden Gottes, mein Engel. Amen. Auf Wiedersehen.“

Sonntag, der 13. September 1981

Die Gottesmutter erscheint nahe bei dem Bild Jesu, nachdem einige Seminaristen gebeichtet haben:
„Dort ist euer Vater, mein Engel. Geht im Frieden Gottes, meine Engel.“

Montag, der 14. September 1981

Zu Vicka:
„Bleib hier, damit Jakov nicht allein ist. Seid (beide) beharrlich in Geduld. Ihr werdet dafür belohnt werden.“

Dienstag, der 15. September 1981

„Wenn dieses Volk sich nicht bald bekehrt, wird es ihm schlecht ergehen.“

Mittwoch, der 16. September 1981

„Die Miliz wird nicht immer Herr in diesem Dorf bleiben. Ich werde das Zeichen schicken. Geduldet euch noch. Betet nicht für euch selbst. Ihr seid schon belohnt worden. Betet für die anderen.“

Donnerstag, der 17. September 1981

Wegen eines Kranken:
„Er wird bald sterben.“
Zu den Sehern:
„Seid beharrlich, und ihr werdet belohnt werden.“

Sonntag, der 20. September 1981

Zu Vicka und Jakov:
„Laßt nicht ab vom Gebet. Ich bitte euch beide, eine Woche bei Wasser und Brot zu fasten.“

Mittwoch, der 30. September 1981

„Stellt keine unnützen Fragen, die von der Neugier kommen. Das Wichtigste ist, zu beten, meine Engel.“

Donnerstag, der 1. Oktober 1981

„Sind alle Religionen gut?“

„Vor Gott sind die Angehörigen aller Religionen gleich. Gott herrscht über jede Religion wie ein Herrscher über sein Reich. In der Welt sind die Religionen jedoch nicht gleich, da die Menschen sich nicht in gleicher Weise den Geboten Gottes unterwerfen. Sie lehnen sie ab und entehren sie.“
„Sind alle Kirchen gleich?“
„In einigen wird mehr zu Gott gebetet, in anderen weniger. Das hängt von den Priestern ab, die die Gebete leiten, und es hängt auch von der Vollmacht ab, die sie haben.“
„Warum erscheinst du uns genauso oft wie anderen, die dem Weg Gottes nicht folgen?“ (Das bezieht sich auf andere Erscheinungen in Jugoslawien.)
„Ich erscheine euch oft und überall. Anderen erscheine ich von Zeit zu Zeit und nur kurz; sie folgen dem Weg Gottes noch nicht uneingeschränkt. Sie sind sich über das Geschenk, das ihnen zuteil wird, nicht im klaren. Das verdient natürlich niemand. Auch sie werden mit der Zeit auf den guten Weg gelangen.“

Dienstag, der 6. Oktober 1981

„Die Abendmesse soll von nun an immer beibehalten werden. Die Messe für die Kranken soll an einem festgesetzten Tag gefeiert werden, an dem es am besten paßt. Bruder Tomislav soll mit der Gebetsgruppe anfangen, das ist sehr wichtig! Bruder Tomislav soll inständig beten!“

Mittwoch, der 7. Oktober 1981

„Gibt es außer Jesus noch andere Vermittler zwischen Gott und den Menschen, und welche Rolle spielen sie?“
„Es gibt nur einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen, und das ist Jesus Christus.“
Auf Bruder Tomislavs Frage hinsichtlich der Gründung einer Gemeinschaft wie der des heiligen Franziskus von Assisi:
„Gott hat den heiligen Franziskus zu seinem Auserwählten erkoren. Es wäre gut, sein Leben nachzuahmen; doch wir müssen das verstehen und in die Tat umsetzen, was Gott uns zu tun eingibt.“

Donnerstag, der 8. Oktober 1981

Unsere Liebe Frau schalt Marija wegen ihres Fehlens bei der Messe:
„Du hättest besser daran getan, an der Messe teilzunehmen, statt die menschliche Neugier zu befriedigen!“

Samstag, der 10. Oktober 1981

„Es ist eure Aufgabe, zu beten und beharrlich zu sein. Ich habe euch Verheißungen gegeben, seid also unbesorgt.“
„Der Glaube könnte ohne das Gebet nicht lebendig bleiben.“
„Betet mehr!“

Sonntag, der 11. Oktober 1981

Die Seher fragen die Gospa nach einem Mann, der verschwunden ist:
„Tomo Lovric ist tot.“

Montag, der 12. Oktober 1981

„Wo ist das Paradies?“
„Im Himmel.“
„Bist du die Mutter Gottes, und bist du vor oder nach deinem Tod in den Himmel hinaufgegangen?“
„Ich bin die Mutter Gottes und die Königin des Friedens. Ich bin vor dem Tod in den Himmel hinaufgegangen.“
„Wann gibst du uns das Zeichen?“
„Ich werde noch kein Zeichen geben. Ich werde noch weiter erscheinen.“

Samstag, der 17. Oktober 1981

Wegen des Zeichens:
„Es ist meine Sache, daß die Verheißung sich erfüllt. Was die Gläubigen betrifft, so sollen sie beten und fest glauben!“

Montag, der 19. Oktober 1981

„Betet für Bruder Jozo und fastet morgen bei Wasser und Brot. Dann sollt ihr eine ganze Woche bei Wasser und Brot fasten. Betet, meine Engel. Jetzt will ich euch Bruder Jozo zeigen.“
Die Gospa zeigte ihnen in einer Schauung den gefangenen Pater Jozo und bat sie, keine Angst um ihn zu haben, da alles gut ausgehen werde.
Wegen Marinkos, der die Seher beschützt:
„Es gibt kaum einen so Getreuen wie ihn. Er hat für Jozo viele Opfer gebracht. Er hat viele Qualen und Leiden erduldet.“
Und zu Marinko persönlich.
„Mach weiter, und lasse dir von niemandem den Glauben nehmen.“

Dienstag, der 20. Oktober 1981

Vicka bat Unsere Liebe Frau um ein Zeichen, das Pater Jozo während seiner Verurteilung retten sollte! „Schlage jemanden und mache ihn gelähmt“, sagte Vicka. Bei diesen Worten lächelte die Gospa, dann sang sie mit den Sehern: „Jesus, in deinem Namen..“ Als das Lied zu Ende war, sagte die Gospa wie immer:
„Geht im Frieden Gottes.“

Mittwoch, der 21. Oktober 1981

Vicka ist sehr betroffen von der Entwicklung des Gerichtsverfahrens gegen Pater Jozo, und als sie begreift, daß die Gospa keine Rache vorhat, bittet sie sie inständig einzugreifen, damit die Beteiligten vernünftig würden und unparteiisch seien.
„Wird Pater Jozo verurteilt?“
„Das Urteil wird heute abend nicht verkündigt. Fürchtet euch nicht, er wird keine sehr hohe Strafe bekommen. Betet nur, denn Jozo bittet euch um nichts anderes als um Gebet und Ausdauer. Fürchtet euch nicht, denn ich bin mit euch.“

Donnerstag, der 22. Oktober 1981

Die Seher erklären der Jungfrau Maria, wie traurig sie wegen Pater Jozos seien.
Die Gospa verlangt dagegen von ihnen, sich zu freuen, denn als Gerechter, der verurteilt wurde, werde er ein schönes Opfer darbringen.
Die Seher möchten wissen, ob das Kreuz auf dem Berg Krizevac aus einem übernatürlichen Grund so weiß sei.
„Ja, das bestätige ich.“
Viele haben gesehen, wie das Kreuz zu leuchten begann und sich dann in die Umrisse der Gottesmutter verwandelte.
„Alle diese Zeichen sind dazu da, euren Glauben zu stärken, bis ich das sichtbare, bleibende Zeichen sende.“

Sonntag, der 25. Oktober 1981

Sie fragen die Jungfrau Maria nach dem großen Licht, das drei junge Mädchen auf dem Heimweg nach der Messe gesehen haben. Im Inneren dieses Lichtes erschienen etwa fünfzig Gestalten.
„Das war eine übernatürliche Erscheinung. Ich war bei den Heiligen.“

Montag, der 26. Oktober 1981

Die Gospa sagt lächelnd:
„Ihr fragt mich gar nicht mehr nach dem Zeichen. Fürchtet euch nicht. Es kommt ganz gewiß. Ich mache meine Verheißungen wahr; was euch angeht, so betet und haltet am Gebet fest.“

Mittwoch, der 28. Oktober 1981

Sie fragen sie, ob sie am Abend zuvor eine halbe Stunde lang auf dem Berg Krizevac erschienen sei.
„Ja, habt ihr mich denn nicht gesehen?“
Und bezüglich des Feuers, das sich nicht verzehrte und von Hunderten von Menschen beobachtet werden konnte:
„Das Feuer, das die Gläubigen sahen, war übernatürlichen Ursprungs. Es ist eins der Vorzeichen für das große Zeichen.“

Donnerstag, der 29. Oktober 1981

Wegen der falschen Gerüchte, die die Kommunisten ausstreuen:
„Ihr, meine Engel, seht euch vor. Genug mit den Lügennachrichten, die verbreitet werden. Gewiß, ich werde barmherzig sein. Habt noch ein wenig Geduld. Betet!“

Freitag, der 30. Oktober 1981

Jakov und Vicka fragen die Jungfrau Maria nach einem versiegelten Umschlag, den ihnen ein Parteimitglied zeigte, um zu sehen, ob sie lesen könnten, was darin geschrieben war; dann wolle man an die Erscheinungen glauben, wie dieser Vertreter der örtlichen Machthaber sagte.
„Antwortet nicht. Da wird euch übel mitgespielt. Es sind schon so viele Falschmeldungen verbreitet worden. Seht euch vor! Fahrt fort zu beten und zu leiden! Ich werde die Macht der Liebe erscheinen lassen.“
Die Seher fragen Unsere Liebe Frau, wann die Weihnachtsmesse gefeiert werden solle.
„Sie soll zu Mitternacht gefeiert werden. Betet!“
Zu Ivanka:
„Bete mehr. Die anderen beten und leiden mehr als du.“
Zu den Sehern:
„Sagt den Jugendlichen, sie sollen sich nicht vom wahren Weg abbringen lassen. Sie sollen ihrem Glauben treu bleiben.“

Ohne Zeitangabe:

Aus Vickas Tagebuch erfahren wir, daß Mirjana in Sarajewo, wo sie eine berufsbildende Schule besuchte, täglich Erscheinungen hatte. Unsere Liebe Frau berät Mirjana wie eine sehr fürsorgliche Mutter. Sie sagt ihr, wem sie trauen und wem sie nicht trauen kann und welche Antworten sie denen geben soll, die ihr Vorwürfe machen oder Gott angreifen. Unsere Liebe Frau warnt Mirjana vor einer Klassenkameradin, die sie in die Drogen hineinziehen möchte. Sie gibt ihr ein, zu antworten, wenn es ihr nützlich erscheint, oder nichts zu sagen, wenn das besser ist.

Samstag, der 31. Oktober 1981

Die Gottesmutter zeigte den fünf Sehern ihre Freude, daß sie zusammengekommen waren; sie sagte ihnen, Pater Jozo werde nicht mehr als vier Jahre im Gefängnis bleiben.
Als Antwort auf die Fragen um Dane Ljole sagte sie:
„Es gibt genug Täuschungen und Falschmeldungen.“
Nachdem Unsere Liebe Frau den Sehern einen Teil des Paradieses gezeigt hat, sagt sie, sie sollten sich nicht fürchten und setzt hinzu:
„Das bekommen alle, die Gott treu sind.“

Oktober 1981

Bezüglich der Streitigkeiten zwischen den Franziskanern und dem Bischof von Mostar:
„Das wird sich klären. Dazu sind Geduld und Gebet nötig.“
Bezüglich Polens:
„Es bahnen sich große Auseinandersetzungen an, aber schließlich werden die Gerechten den Sieg davontragen.“
Und bezüglich Rußlands:
„Das ist das Volk, in dem Gott am höchsten verherrlicht werden wird.“
Bezüglich des Westens:
„Der Westen hat die Zivilisation weit vorangebracht, aber ohne Gott, so als wären sie ihre eigenen Schöpfer.“

Sonntag, der 1. November 1981

„Seid beharrlich. Betet. Viele haben begonnen, sich zu bekehren.“

Montag, der 2. November 1981

Die Seher fragen die Gospa, warum sie ihnen einige Tage zuvor das Paradies gezeigt habe.
„Ich tat es, damit ihr sehen könntet, welches Glück die erwartet, die Gott liebt.“
Am Leib verletzt und mit einer Dornenkrone auf dem Haupt, erscheint ihnen Jesus.
„Fürchtet euch nicht. Das ist mein Sohn. Seht, wie er gemartert wurde. Trotzdem war er in der Freude und ertrug alles in Geduld.“
Darauf sagte Jesus zu ihnen:
„Seht mich an, wie ich verletzt und gemartert wurde. Trotzdem habe ich den Sieg errungen. Seid auch ihr, meine Engel, beharrlich im Glauben und betet, damit ihr siegt.“

Dienstag, der 3. November 1981

Die Jungfrau Maria stimmt das Lied „Komm, komm zu uns, Herr“ an. Da singen die Seher mit, so wie es sehr regelmäßig der Fall ist.
„Ich bin oft auf dem Krizevac unter dem Kreuz, um zu beten. Jetzt bitte ich meinen Sohn, er möge der Welt ihre Sünden vergeben. Die Welt hat begonnen, sich zu bekehren.“

Freitag, der 6. November 1981

Während der Erscheinung hatten einige Seher, darunter auch Marija, eine schreckliche, furchterregende Schauung der Hölle. Dann erschien wiederum Unsere Liebe Frau und sagte:
„Fürchtet euch nicht. Ich habe euch die Hölle gezeigt, damit ihr den Zustand derer kennt, die dort sind.“

Sonntag, der 8. November 1981

Unsere Liebe Frau küßt ein Bild Johannes Pauls II.:
„Er ist euer Vater, der geistliche Vater aller.“
Danach schauen die Kinder Pater Jozo im Gefängnis:
„Habt ihr gesehen, wie unser Pater Jozo für Gott kämpft?“

Montag, der 9. November 1981

Die Behörden verstärken ihren Druck gegen die Erscheinung:
„Habt keine Angst vor der Miliz. Fordert niemanden heraus. Seid zu jedermann höflich.“

Dienstag, der 10. November 1981

„Gebt nicht nach. Bewahrt euren Glauben. Ich werde euch bei jedem Schritt begleiten.“

Freitag, der 13. November 1981

Unsere Liebe Frau zeigte den Sehern wunderbare Landschaften, in denen das Jesuskind spazierenging. Sie konnten es nicht wiedererkennen. Sie sang wieder das Lied, das sie bei der Erscheinung am 3. November 1981 gesungen hatte, und sagte:

„Das ist Jesus. Singt immer, wenn ich komme und gehe: ‘Komm, komm zu uns, Herr’.“

Sonntag, der 15. November 1981

Die in Bruder Jozos Zimmer erwartete Erscheinung findet nicht statt; Unsere Liebe Frau erscheint aber später in der Kirche und sagt, jemand habe in dem Zimmer eine Abhörvorrichtung aufgestellt. Bezüglich der Schwierigkeiten von seiten der Behörden sagt sie:
„Die Welt empfängt zurzeit große Gunsterweise von mir und meinem Sohn. Die Welt soll festes Vertrauen behalten.“

Montag, der 16. November 1981

Weiter zu den Druckmitteln und Falschmeldungen:
„Der Teufel versucht euch zu besiegen. Laßt es nicht zu. Bewahrt den Glauben, fastet und betet. Ich werde bei jedem Schritt mit euch sein.“
Zu Vicka und Jakov:
„Seid vertrauensvoll beharrlich im Gebet und im Glauben.“

Sonntag, der 22. November 1981

Die Gospa erklärt, was das Kreuz, das Herz und die Sonne bedeuten, die die Seher am Ende jeder Erscheinung erblicken:
„Es sind Heilszeichen. Das Kreuz ist das Zeichen der Barmherzigkeit, ebenso das Herz. Die Sonne ist die Lichtquelle, die uns erleuchten soll.“
Wiederum verwandelt sich das Kreuz vom Berg Krizevac in einen leuchtenden Umriß. Die Seher fragen die Gottesmutter, ob sie das sei.
„Warum fragt ihr, meine Engel? Habt ihr mich denn nicht gesehen?“
„Die Welt soll zum Heil finden, solange noch Zeit dazu ist. Sie soll inständig beten. Sie soll den Geist des Glaubens haben.“

Montag, der 23. November 1981

Unsere Liebe Frau ist in dem wunderbaren, strahlenden und funkelnden Licht, das sie umgibt, unbeschreiblich schön. Sie ist von übernatürlicher Schönheit:
„Das Volk hat begonnen, sich zu bekehren.
Bewahrt festen Glauben. Ich brauche eure Gebete. Auf Wiedersehen, meine Engel.“

Donnerstag, der 26. November 1981

Die Seher möchten einiges über die Kranken wissen.
„Habt festen Glauben, betet und fastet, und sie werden gesund. Habt Vertrauen und bleibt in der Freude. Geht im Frieden Gottes. Seid geduldig und betet um Heilung. Auf Wiedersehen, meine geliebten Engel.“

Samstag, der 28. November 1981

Alle Seher außer Ivan sind beisammen. Vicka berichtet:
„Wir alle spürten tiefen Frieden in und um uns. Unsere Liebe Frau sah uns voller Liebe und Freundlichkeit an und sagte:
‘Ach, wie schön ist es, euch alle miteinander zu sehen! Geht im Frieden Gottes, meine Engel. Auf Wiedersehen!’“

Sonntag, der 29. November 1981

„Die Welt muß das Heil erlangen, so lange noch Zeit dazu ist; sie soll mit Nachdruck beten und den Geist des Glaubens bewahren.“

November 1981

Vicka macht deutlich, daß diese Botschaft nicht allein ihnen, sondern der ganzen Welt gilt.
„Der Teufel versucht euch seine Macht aufzuzwingen; aber ihr sollt fest bleiben und beharrlich glauben. Ihr sollt beten und fasten. Ich werde euch immer nah sein.“

Mittwoch, der 2. Dezember 1981

Die Seher fragen die Jungfrau Maria nach einem kranken Jugendlichen, der plötzlich das Gedächtnis verloren hat und sich nichts mehr merken kann.
„Er muß ins Krankenhaus.“
Sie stellen weitere Fragen:
„Man muß nicht nach allem und jedem fragen.“

Donnerstag, der 3. Dezember 1981

„Betet und haltet am Gebet fest!“

Sonntag, der 6. Dezember 1981

„Seid fest und beharrlich.“
„Meine lieben Engel, geht im Frieden Gottes.“

Montag, der 7. Dezember 1981

Unsere Liebe Frau betrachtet die Menschenmenge:
„Die Menschen bekehren sich, das stimmt; aber noch nicht alle.“
Nach einer Erscheinung in Jakovs Haus stand in goldenen Buchstaben an der Wand: Mir ljudima, Friede den Menschen.

Dienstag, der 8. Dezember 1981, Fest der Unbefleckten Empfängnis

Unsere Liebe Frau beantwortet die Fragen der Kinder nach ihrer Zukunft:
„Es wäre gut, wenn ihr Priester und Ordensschwestern würdet. Aber nur, wenn ihr selbst es wollt. Ihr seid frei. Ihr müßt es selbst entscheiden.“
„Kommt zu mir, wenn ihr in Schwierigkeiten seid oder etwas braucht.“
„Wenn ihr keine Kraft habt, bei Wasser und Brot zu fasten, könnt ihr auf verschiedene andere Dinge verzichten, denn nach dem Fernsehen seid ihr zerstreut und unfähig zum Gebet. Ihr könnt auf Alkohol verzichten, auf Zigaretten und andere Vergnügen. Ihr wißt selbst, was ihr tun könnt.“
Die Jungfrau Maria ist sehr ernst, sie kniet nieder und bittet Jesus mit ausgestreckten Händen:
„Mein geliebter Sohn, ich bitte dich inständig, daß du der Welt die schweren Sünden verzeihst, mit denen sie dich beleidigt.“

Mittwoch, der 9. Dezember 1981

Unsere Liebe Frau greift in unser Gebet ein:
„O, mein Sohn Jesus, verzeihe diese Sünden, es sind so viele!“
Wir hielten inne und wurden still:
„Betet weiter, denn das ist das Heil des Volkes!“

Freitag, der 11. Dezember 1981

Vicka bittet die Gospa, über ihre Eltern in Deutschland zu wachen.
„Ich verspreche dir, daß ich sie behüte. Alles geht gut.“

Samstag, der 12. Dezember 1981

Unsere Liebe Frau sagt den Sehern, sie sei froh, daß sie in den Ferien zusammensein werden.
„Bald seid ihr wieder beisammen. Dann könnt ihr alle miteinander sprechen.“

Mittwoch, der 16. Dezember 1981

„Meine Kinder, kniet nieder und betet. Seid beharrlich im Gebet.“

Freitag, der 18. Dezember 1981

Unsere Liebe Frau singt: „Jesus Christus, in deinem Namen“ und sagt:
„Kommt, singt doch fröhlicher; warum seid ihr so nachdenklich?“
Dann stimmte sie „Königin des heiligen Rosenkranzes“ an, bevor sie wieder ging.

Montag, der 21. Dezember 1981

„Seht euch vor, meine Kinder.
Macht euch auf schwierige Tage gefaßt.
Es werden alle möglichen Leute hierher kommen.“

Donnerstag, der 24. Dezember 1981

„Feiert die kommenden Tage. Freut euch mit meinem Sohn. Liebt euren Nächsten. Laßt Eintracht unter euch herrschen.“

Freitag, der 25. Dezember 1981

Die Seher erblicken auf dem Arm der Gottesmutter das Jesuskind:
„Liebt einander, meine Kinder. Ihr seid Brüder und Schwestern. Streitet euch nicht.“
„Preist Gott, verherrlicht ihn und singt ihm, meine Engel.“

Mittwoch, der 30. Dezember 1981

Unsere Liebe Frau singt: „Die Königin des heiligen Rosenkranzes“.

Donnerstag, der 31. Dezember 1981

Ivan fragt die Gottesmutter, wie den Priestern geholfen werden könne, die an den Erscheinungen zweifeln.
„Man muß ihnen sagen, daß ich der Welt schon immer Botschaften von Gott übermittelt habe. Es ist sehr schade, wenn man nicht daran glaubt. Der Glaube ist entscheidend wichtig; aber man kann niemanden zum Glauben zwingen. Der Glaube ist die Grundlage, auf der alles aufbaut.“
Ivan fragt Unsere Liebe Frau, ob es wirklich sie sei, die am Fuß des Kreuzes erscheine.
„Ja, das stimmt. Denn ich stehe fast täglich unter dem Kreuz. Mein Sohn trug das Kreuz. Er hat am Kreuz gelitten und durch das Kreuz die Welt erlöst. Ich bitte meinen Sohn jeden Tag, die Sünden der Welt zu vergeben.“

1981

Vicka erinnert daran, daß Unsere Liebe Frau am Anfang einmal gesagt habe:
„Ihr könnt jetzt gehen, aber laßt den kleinen Jakov bei mir.“
Dann fügt Vicka hinzu, die Jungfrau Maria finde, daß Jakov ein toller Junge sei.



Alle Botschaften:
zurück