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Botschaften aus dem Jahr 1982


Botschaft vom 11.01.1982
"Ich lade euch besonders zur Teilnahme an der Messe ein. Erwartet mich in der Kirche, das ist der richtige Ort."


Botschaft vom 14.01.1982
An diesem Tag wurden am Ende der Erscheinung zwei der Seher von Unserer Lieben Frau getadelt. Die anderen Seher konnten die Worte der Gottesmutter zwar nicht hören, lasen an den Gesichtern jedoch ab, was da vor sich ging. Die Gescholtenen sagten nachher, daß Unsere Liebe Frau dabei freundlich und achtungsvoll geblieben sei.


Botschaft vom 18.01.1982
Wegen einer Herzkranken:
"Sie hat nur wenig Aussichten. Ich werde für sie beten."


Botschaft vom 20.01.1982
Die Seher möchten wissen, ob sie mit den Kindern von Izbicno zusammenkommen sollen, die ebenfalls Seher sind. Sie berichten der Gottesmutter, die Kinder sagten, sie habe bei ihnen von diesem Treffen gesprochen.
"Es ist nicht nötig, daß ihr euch begegnet."
Die Behörden wollen Bruder Tomislav versetzen.
"Wenn es, so wie bei Bruder Jozo, in Gottes Plan liegt, daß er wegkommt, dann soll er sich Gottes Willen überlassen. Er muß viel nachdenken, und ihr sollt für ihn beten."


Botschaft vom 21.01.1982
Die Seher bitten erneut um das Zeichen.
"Das Zeichen kommt zur gegebenen Zeit."
Warum gibt es an verschiedenen Orten der Herzegowina Erscheinungen?
"Meine Kinder, seht ihr denn nicht, wie der Glaube schwindet und daß es nötig ist, den Glauben bei den Menschen zu wecken?"
Die Kinder fragen, was für den Frieden unter den Priestern getan werden könne.
"Gebet und Fasten."


Botschaft vom 22.01.1982
Zu der Erscheinung in Izbicno:
"Sie kommt von Gott."
Diese Stadt liegt 60 km von Medjugorje entfernt, und dort versichern achtzehn Personen, zwischen 1982 und 1983 Erscheinungen gehabt zu haben.


Botschaft vom 02.02.1982
Die Jungfrau Maria wird gefragt, wann sie das Fest der Königin des Friedens gern gefeiert haben würde. Sie antwortet lächelnd:
"Mir wäre lieb, wenn es am 25. Juni stattfände. An diesem Tag sind die Gläubigen zum ersten Mal auf den Berg gekommen."


Botschaft vom 08.02.1982
Die Kinder fragen wegen eines Nervenkranken:
"Er soll beten. Ich werde helfen, soweit es in meiner Macht steht."
Zu einigen Slowenen, die während der Erscheinung beteten:
"Seid beharrlich im Gebet!"


Botschaft vom 09.02.1982
"Betet für alle Kranken. Glaubt fest. Ich werde helfen, soweit es in meiner Macht steht. Ich will meinen Sohn Jesus bitten, ihnen zu helfen. Das Wichtigste ist jedoch ein unerschütterlicher Glaube. Viele Kranke meinen, es genüge, hierher zu kommen, um sofort geheilt zu werden. Manche von ihnen glauben nicht einmal an Gott und noch weniger an die Erscheinungen, verlangen aber trotzdem Hilfe von der Gospa!"


Botschaft vom 10.02.1982
Jakov und Vicka stellen Unserer Lieben Frau einige Fragen, und sie antwortet ihnen. Sie berichten, Unsere Liebe Frau habe das Glaubensbekenntnis sehr gern und ziehe es den anderen Gebeten vor. Sie sagen, sie hätten sie nie glücklicher gesehen als bei diesem Gebet. Die Botschaft Unserer Lieben Frau:
"Betet, betet. Man muß fest glauben, regelmäßig beichten und auch kommunizieren. Das ist die einzige Rettung."


Botschaft vom 11.02.1982
"Meine Engel, betet und seid standhaft! Der Feind soll in nichts über euch Macht gewinnen. Seid mutig. Geht im Frieden Gottes, meine Engel. Auf Wiedersehen!"


Botschaft vom 12.02.1982
"Seid ruhiger und ausgeglichener. Sondert euch nicht von den anderen Kindern ab. Vertragt euch, benehmt euch gut und seid fromm!"
Wenn die Jungfrau Maria betet, hält sie die Hände gekreuzt, wenn sie spricht, breitet sie sie aus und hebt sie zum Himmel empor.


Botschaft vom 13.02.1982
Für die bei der Erscheinung anwesenden Seminaristen:
"Durch das Gebet erreicht man alles."


Botschaft vom 14.02.1982
Die Seher sind glücklich, weil vier von ihnen beisammen sind.
"Seid untereinander wie Brüder und Schwestern. Streitet euch nicht. Den Satan gibt es wirklich. Er will nur zerstören. Was euch betrifft, so betet und seid beharrlich im Gebet. Niemand kann euch etwas anhaben."


Botschaft vom 16.02.1982
Vicka berichtet, sie habe die Jungfrau Maria nie traurig gesehen. Sie lächelt immer, und ihr Gesicht ist stets fröhlich und heiter.
"Satan sagt nur, was ihm paßt, er mischt sich in alles ein. Seid ihr, meine Engel, dazu bereit, alles zu ertragen. Hier wird noch viel geschehen. Laßt euch von ihm nicht überrumpeln."


Botschaft vom 19.02.1982
Wenn die Seher "Gegrüßet seist du, Maria" beten, ist die Gottesmutter sehr erfreut und lächelt, betet aber nicht mit.
"Hört bei der heiligen Messe aufmerksam zu. Benehmt euch ordentlich und schwatzt nicht während der heiligen Messe."


Botschaft vom 21.02.1982
"Seid einträchtig, streitet nicht und seid nicht unordentlich. Meine Engel, ich gebe euch Aufmerksamkeit, ich führe euch einen sicheren Weg."


Botschaft vom 23.02.1982
Die Seher fragen, ob ein bestimmter Mensch noch lebe:
"Fragt so etwas nicht mehr! Ich weiß, wie es um jeden Kranken steht. Ich werde ihm helfen, soweit es in meiner Macht steht. Ich will meinen Sohn bitten, über jedem seine Barmherzigkeit walten zu lassen."


Botschaft vom 25.02.1982
"Seid mutig und standhaft. Habt vor nichts Angst. Betet und achtet nicht auf die anderen."
Wegen Bruder Jozos:
"Habt keine Angst um ihn."


Botschaft vom 28.02.1982
"Seid Tomislav sehr dankbar; er führt euch so gut. Geht im Frieden Gottes, meine Engel."


Botschaft vom 01.03.1982
"Seid alle glücklich, und mein Segen begleite euch auf Schritt und Tritt!"
Die kommunistischen Behörden verstärken den Druck. Sie verbieten jetzt unter anderem die Zusammenkünfte der Gebetsgruppen und verhören die Mitglieder.
Dazu sagt die Gottesmutter den Sehern:
"Es ist besser, wegen der Behörden vorerst mit den Gebets- und Meditationstreffen auszusetzen. Nehmt sie später, wenn es möglich ist, wieder auf."


Botschaft vom 02.03.1982
Unsere Liebe Frau lächelt zu zwei großen Papstbildern, die eine Frau aus Osijek mitgebracht hat, und sagt:
"Dieser ist euer Vater, meine Engel."
Dann sprach sie das "Vaterunser" und sagte beim Abschied:
"Macht die Türe richtig auf, folgt der Messe andächtig!"
"Geht im Frieden Gottes, meine Engel! Wenn ihr um einer gerechten Sache wegen leidet, wird euch das um so reicheren Segen bringen."


Botschaft vom 04.03.1982
Bezüglich einer Frau, die keine Kinder hatte:
"Sie soll fest glauben. Gott, der allen zur Hilfe kommt, wird auch ihr helfen. Seid geduldig, meine Engel, habt vor nichts Angst; ich stehe euch bei und behüte euch. Wenn ihr irgendeine Schwierigkeit habt, dann ruft mich, und ich komme sofort und helfe euch mit meinem Rat, um die Schwierigkeit nach bestem Vermögen zu beseitigen.
Geht in Frieden, meine Engel, auf Wiedersehen!"


Botschaft vom 07.03.1982
Betreffs Ivan im Seminar von Visoko:
"Er betet fleißig, ist gehorsam und folgt meinen Anweisungen."


Botschaft vom 08.03.1982
Wegen eines Sechzehnjährigen, der seit einer Woche verschwunden ist:
"Er ist aufgrund vieler Nöte verschwunden. Einen Teil seiner Schwierigkeiten hat er selbst verursacht."


Botschaft vom 09.03.1982
Bezüglich eines jungen Mannes aus Hadromilje, der von zu Hause verschwunden ist:
"Er hat sehr ernste Schwierigkeiten. Man muß viel für ihn beten, meine Engel. Das Volk beginnt sich richtig zu bekehren. Es wird in Häusern gebetet, in denen das früher nicht mehr üblich war."


Botschaft vom 01.04.1982
Mirjana fragt die Gottesmutter, ob sie möchte, daß zur Erinnerung an die Erscheinungen ein besonderes Fest gefeiert werde:
"Ich wünsche ein Fest der Königin des Friedens am Jahrestag der ersten Erscheinung, am 25. Juni."


Botschaft vom 11.04.1982
Über die Bedeutung der Gebetsgruppen. Sind sie nötig?
"Sie sind notwendig. Aber nicht nur hier. Gebetsgemeinschaften sind in allen Pfarreien notwendig."


Botschaft vom 21.04.1982
Die Seher geben Pater Vlasic eine Zusammenfassung der Botschaft:
"Seid geduldig. Alles entwickelt sich nach Gottes Plan. Seine Verheißungen werden in Erfüllung gehen. Man soll weiter beten, Buße tun und sich bekehren."


Botschaft vom 22.04.1982
Betreffs der Lichtzeichen auf dem Berg Krizevac:
"Es sind Zeichen von Gott, keine Naturerscheinungen. Das S und das T sind Heilszeichen."


Botschaft vom 24.04.1982
Was muß getan werden, um mehr Heilungen zu erwirken?
"Betet! Betet und glaubt fest. Sprecht die schon geforderten Gebete (sieben Vaterunser, Gegrüßet seist du, Maria, Ehre sei dem Vater sowie das Glaubensbekenntnis). Tut mehr Buße."


Botschaft vom 02.05.1982
"Ich bin gekommen, um die Welt zum letzten Mal zur Umkehr zu rufen. Danach werde ich nicht mehr in die Welt kommen."


Botschaft vom 06.05.1982
Die Seher fragen, ob sie das Datum des großen Zeichens und dessen Beschreibung notieren und in einen versiegelten Umschlag stecken sollen. Das hatte der Untersuchungsausschuß von ihnen verlangt.
"Nein. Ich habe es euch allein anvertraut. Ihr sollt es offenbaren, wenn ich es euch sage. Ich weiß, daß viele euch nicht glauben werden, und ihr werdet darunter leiden. Ihr sollt aber alles ertragen, und am Ende werdet ihr überglücklich sein."


Botschaft vom 13.05.1982
Ein Jahr nach dem Mordanschlag auf Papst Johannes Paul II.:
"Seine Feinde wollten ihn töten, aber ich habe ihn beschützt."


Botschaft vom 01.06.1982
Der Pfarrer von Izbicno fragt die Seher, warum es in der Herzegowina alle diese Zeichen gebe und warum Unsere Liebe Frau an all diesen Orten erscheine.
"Gott ist es, der sie gibt. Meine Kinder, habt ihr nicht bemerkt, daß der Glaube schwindet? Zahlreich sind die, die nur aus Gewohnheit zur Kirche gehen. Der Glaube muß neu geweckt werden. Er ist eine Gabe Gottes."
"Ich werde, wenn nötig, in jedem Haus erscheinen."
Bezüglich der Seher von Izbicno:
"Habe ich euch nicht gesagt, ihr sollt nicht zusammen mit diesen Kindern herkommen? Ich bin eure Mutter, ihr sollt mir gehorchen."
Zu Jakov, der weint, weil Vicka krank ist:
"Das Kreuz ist wegen der Sünde der Welt auch weiterhin notwendig."


Botschaft vom 23.06.1982
Unsere Liebe Frau beantwortet die durch Vickas Vermittlung von Pater Tomislav gestellten Fragen:
Das Wichtigste ist, daß ihr, die Seher, beisammen bleibt. Daß unter euch Friede ist. Darauf müßt ihr achten. Seid folgsam und tut, was die Priester und eure Eltern sagen. Geht oft zur heiligen Messe und kommuniziert. Seid in diesen Tagen besonders aufmerksam; es werden viele unredliche Menschen auf euch zukommen, um euch in Versuchung zu führen. Vorsicht bei Erklärungen! Ich erwarte von euch in diesen Tagen besondere Selbstbeherrschung. Reist nicht oft und wahllos umher und trennt euch nicht voneinander.
Viele von denen, die erst begeistert waren, werden sich abkühlen. Ihr aber, seid beharrlich und seid stolz auf jedes meiner Worte. Das Volk soll viel beten. Es soll mehr für das Heil gebetet werden, ausschließlich für das Heil, denn es liegt im Gebet.
Die Menschen sollen sich auch bekehren, solange das noch möglich ist. Es gibt so viele Sünden, Beleidigungen, Flüche, Lügen und Schimpfworte. Sie sollen sich bekehren, beichten und kommunizieren.
Vor dem ersten Jahrestag der Erscheinungen sollen keine Bücher darüber gedruckt werden, denn das würde unerwünschte Folgen haben.
Ihr habt mich darum gebeten, dieser Pfarrei gute, treue Priester zu bewahren, die das Werk fortsetzen. Fürchtet nichts. Ihr werdet diese Gnade erlangen. Ich verlange von den Priestern nichts anderes, als beharrlich zu beten und zu predigen. Sie sollen geduldig sein und die Verheißungen Gottes erwarten.
Über die Anzahl der Naturen des Heiligen Geistes:
"Nur eine: die göttliche Natur."
Werden diese Erscheinungen die letzten auf Erden sein?
"Diese Erscheinungen werden die letzten in der Welt sein."


Botschaft vom 25.06.1982
"Dankt dem Volk in meinem Namen für die Gebete, Opfer und Sühneleistung. Es soll am Gebet, am Fasten und an der Umkehr festhalten und gespannt die Erfüllung meiner Verheißungen erwarten. Alles geht nach Gottes Plan."


Botschaft vom 21.07.1982
Bezüglich des Fegefeuers:
"Im Fegefeuer sind viele Seelen. Dort sind sogar gottgeweihte Personen: Priester und Nonnen. Betet für ihre Anliegen mindestens sieben Vaterunser, Gegrüßet seist du, Maria, und Ehre sei dem Vater sowie das Glaubensbekenntnis. Ich empfehle es euch. Viele Seelen sind schon lange im Fegefeuer, weil niemand für sie betet."
Bezüglich des Fastens:
"Am besten wird bei Wasser und Brot gefastet. Durch Fasten und Beten können Kriege beendet und die Naturgesetze aufgehoben werden. Das Fasten kann durch Liebeswerke nicht ersetzt werden. Wer nicht fasten kann, soll es immerhin durch Gebet, Liebeswerke und eine Beichte ersetzen, doch sind außer den Kranken alle zum Fasten aufgerufen."


Botschaft vom 24.07.1982
"Wir gehen bei vollem Bewußtsein in den Himmel: bei dem, das wir jetzt haben. Im Augenblick des Todes sind wir uns der Trennung von Leib und Seele bewußt. Es ist falsch, die Leute zu lehren, man werde mehrmals wiedergeboren und in verschiedene Körper eingehen. Man wird nur einmal geboren. Nach dem Tod zerfällt der Leib, der von der Erde genommen wurde. Er wird nie wieder leben. Der Mensch erhält einen verklärten Leib. Wer im Leben viel Böses getan hat, kann sofort in den Himmel kommen, wenn er beichtet, seine Taten bereut und an seinem Lebensende kommuniziert."


Botschaft vom 25.07.1982
Wegen der Hölle:
Unsere Liebe Frau sagt, die in die Hölle kommen, seien jene, die wegen ihrer sehr schweren Sünden und ihrer Trennung von Gott bereits auf Erden eine Art Hölle erlebten. Nach dem Tod leben sie einfach weiter in der Hölle. Sie gehen aber auch dort hin, weil sie es selbst wollen, es ist ihr eigener Wunsch und ihre Entscheidung.
Mirjana erwiderte der Gottesmutter: "Wie kann Gott die Menschen so hart verurteilen?"
Marias Antwort:
"Sieh doch, wie weit das Böse bei den Menschen gehen kann. Dann wirst du nicht mehr sagen, daß Gott hart ist."
Bezüglich der Heilungen:
"Es ist sehr wichtig, für die Heilung der Kranken die folgenden Gebete zu verrichten das Glaubensbekenntnis, sieben Vaterunser, Gegrüßet seist du, Maria, und Ehre sei dem Vater, dazu fasten bei Wasser und Brot. Es ist gut, den Kranken die Hände aufzulegen und zu beten. Es ist gut, die Kranken mit heiligem Öl zu salben. Nicht
alle Priester haben die Gabe der Heilung. Der Priester soll beharrlich beten und fest glauben, um diese Gabe wiederzuerwecken."


Botschaft vom 06.08.1982
Bezüglich der Beichte:
"Die Leute sollen jeden Monat beichten gehen, vor allem jeden ersten Samstag.
Hierüber habe ich noch nicht gesprochen. Ich habe die Menschen zum häufigen Beichten eingeladen. Ich werde euch noch einige anschauliche Botschaften für unsere Zeit geben.Geduldet euch, denn es ist noch nicht soweit. Tut, was ich euch gesagt habe. Zahlreich sind die, die nicht hören. Das monatliche Beichten wird für die westliche Kirche ein Heilmittel sein. Diese Botschaft muß an das Abendland weitergegeben werden."
In dieser Nacht erleuchten zwei Lichtzeichen strahlenförmig das Kreuz auf dem Krizevac und die Kirche. Ivan hatte mit einer Gebetsgruppe auf dem Berg Bijakovici gebetet; vor dem Erscheinen des Zeichens hatte Unsere Liebe Frau gesagt:
"Ich werde euch jetzt ein Zeichen geben, um euren Glauben zu stärken."
Das Zeichen wurde von mehreren Mitgliedern der Gebetsgruppe beobachtet.


Botschaft vom 10.08.1982
Die Gottesmutter erlaubte den Sehern, bestimmte Mitteilungen schriftlich weiterzugeben.


Botschaft vom 11.08.1982
Die Seher werden von der Gottesmutter wegen ihres schlechten Betragens während der Abendmesse gescholten.


Botschaft vom 15.08.1982
Vicka und Ivanka wurde ein neues Geheimnis anvertraut. Die anderen konnten den Inhalt des Geheimnisses nicht verstehen.


Botschaft vom 16.08.1982
Unsere Liebe Frau bittet darum, daß in der Kirche mit mehr innerer Ruhe gebetet werde.
Mirjana sagt, sie sehe die himmlischen Personen (Maria und die Engel) dreidimensional, die irdischen jedoch nur zweidimensional wie im Film. So sah sie Pater Jozo und Ivan Ivankovic in ihrem Gefängnis in Foca beziehungsweise in Mostar.


Botschaft vom 18.08.1982
Bezüglich der Kranken berichtet Mirjana:
"Sie sollen glauben und beten; dem, der nicht betet und sich aufopfert, kann ich nicht helfen. Die Kranken sollen in gleicher Weise wie die Gesunden für die Kranken beten und fasten. Gottes Gnade und Barmherzigkeit sind um so größer, je mehr ihr fest glaubt und in diesem Anliegen betet und fastet."
Zu der zwischen einer Katholikin und einem Orthodoxen geplanten Hochzeit:
"In Gottes und meinen Augen ist alles gleich. Für euch ist es aber nicht so, denn ihr seid gespalten. Sie sollte diesen Mann besser nicht heiraten, wenn es möglich ist, denn sie und auch ihre Kinder werden leiden. Sie wird ihrem Glaubensweg nur sehr schwer treu bleiben können."


Botschaft vom 29.08.1982
Zu den Spaltungen, die die Erscheinungen unter den Priestern in der Herzegowina verursacht haben:
"Ich habe eure Spaltung nicht gewollt, ich wünsche im Gegenteil eure Einheit. Ihr wißt doch genau, daß ich die Königin des Friedens bin. Wenn ihr einen brauchbaren Rat wollt: Ich bin die Mutter aus dem Volk; ohne Gottes Hilfe kann ich nichts tun. Ich muß genauso beten wie ihr. Aus diesem Grund kann ich euch nichts anderes sagen als: Betet, fastet, tut Buße und helft den Schwachen. Es tut mir leid, wenn meine vorhergehende Antwort euch mißfallen sollte. Vielleicht wollt ihr sie nicht begreifen.."


Botschaft vom 31.08.1982
"Ich verfüge nicht über alle Gnaden. Ich bekomme von Gott, was ich im Gebet erlangt habe. Gott vertraut mir vollkommen. Ich beschütze besonders die, die mir geweiht sind. Das große Zeichen ist bewilligt. Es wird unabhängig von der Bekehrung der Leute erscheinen."


Botschaft vom 26.09.1982
Für eine Ordensschwester in Rom:
"Sie soll die ihr Anvertrauten im Glauben stärken."
Für die Brüder Faricy und Forrest:
"Sie sind auf dem guten Weg und sollen daran festhalten."
Für den Papst:
"Er soll sich als Vater aller Menschen, und nicht nur der Christen betrachten. Er soll mutig und unermüdlich die Botschaft des Friedens und der Liebe unter allen Menschen verkündigen."


Botschaft vom 01.10.1982
"Ich freue mich, daß ihr mit der Vorbereitung für eine wöchentliche Feier des Sakraments der Versöhnung begonnen habt. Das wird für die ganze Welt gut sein.Haltet am Gebet fest. Das ist der wahre Weg zu meinem Sohn."


Botschaft vom 04.11.1982
Bezüglich der Schauung, die jemand in Mostar hatte:
"Es handelt sich um eine echte Schauung. Es waren die Armen Seelen seiner nahen Verwandten im Fegefeuer. Man muß für sie beten."


Botschaft vom 06.11.1982
Mirjana ist erschrocken über das achte Geheimnis und bittet Unsere Liebe Frau um Mitleid mit der Menschheit.
"Ich habe gebetet, die Strafe ist gemildert worden. Beständiges Beten und Fasten besänftigen Gottes Strafen, aber sie lassen sich unmöglich ganz vermeiden. Geh durch die Stadt und zähle diejenigen, die Gott verherrlichen und die, die ihn beleidigen. Gott kann das nicht länger dulden."
Es muß noch gesagt werden, daß (nach Mirjana) die Seher nicht alle dieselben Geheimnisse erhalten haben.


Botschaft vom 08.11.1982
Zu der Notwendigkeit, dem Bischof und den Priestern zu schreiben, sie möchten die Gläubigen um verstärktes Beten nachsuchen.
"Es ist besser, noch zu warten, als die Angelegenheit voranzutreiben."


Botschaft vom 15.11.1982
Jakov fragt die Gottesmutter, ob Vicka, die krank ist, sich in Zagreb behandeln lassen solle.
"Vicka muß nach Zagreb geschickt werden."


Botschaft vom 18.12.1982
Zu der Antwort des Bischofs von Mostar auf einen Artikel über die Ereignisse von Medjugorje:
"Ja, antwortet darauf!"


Botschaft vom 20.12.1982
Bezüglich dieses Artikels wollen die Seher weiterhin wissen, ob es nötig sei, den Gläubigen in der Herzegowina darüber eine sachliche Mitteilung zu machen.
"Nein!"
Soll man der Gottesmutter keine Fragen mehr stellen, damit die Seher sich im Gebet mit Maria besser sammeln können?
"Ja, die Kinder sollen lieber mit mir beten, und die Pilger sollen die Priester fragen und mit ihnen zusammen nach Lösungen suchen. Trotzdem will ich die Fragen weiter beantworten, die mir gestellt werden."


Botschaft vom 24.12.1982
An Mirjana gewandt:
"Zu Weihnachten erscheine ich dir zum letzten Mal."
Nach dieser Erscheinung sahen die Anwesenden deutlich, daß Mirjana sehr traurig war. Kurze Zeit darauf fragte ihre Mutter sie nach dem Grund. Das ließ Mirjana weinend aus dem Zimmer gehen. Nachdem sie sich wieder beruhigt hatte, kam sie zurück und erklärte, dies sei die vorletzte Erscheinung gewesen. Als Geschenk erschien ihr Unsere Liebe Frau am Weihnachtstag nochmals, würde ihr aber von nun an keine täglichen Erscheinungen mehr gewähren. Mirjana wurde das zehnte Geheimnis gegeben, das von größter Wichtigkeit sein werde. Die Gottesmutter versprach, daß sie ihr ein Leben lang an ihrem Geburtstag am 18. März erscheinen werde.


Botschaft vom 25.12.1982
Unsere Liebe Frau erschien Mirjana fünfundvierzig Minuten lang. Mirjana sagt, sie werde sich immer an die folgenden Worte Unserer Lieben Frau erinnern:
"Jetzt sollst du dich im Glauben an Gott wenden, wie alle anderen auch. Ich will dir an deinem Geburtstag erscheinen und wenn du in deinem Leben Schwierigkeiten hast. Mirjana, ich habe dich auserwählt, ich habe dir alles Wesentliche anvertraut. Ich habe dir auch viel Schreckliches gezeigt. Das mußt du jetzt tapfer tragen. Denke an mich und an die Tränen, die ich darum vergießen muß. Du sollst tapfer bleiben. Du hast die Botschaften schnell verstanden. Darum mußt du jetzt verstehen, daß ich wieder gehen muß. Sei tapfer."
Die folgenden Monate ohne tägliche Erscheinungen waren für Mirjana sehr schwer. Anfangs flehte sie die Gottesmutter an, ihr doch zu erscheinen, immer wieder betete sie, daß Maria käme.. Mirjana sagte zu ihrer Umgebung, sie habe das Schönste in ihrem Leben verloren. Im täglichen Gebet spürte sie die Gegenwart der
Gottesmutter manchmal sehr innig, und das half ihr, ohne die Erscheinung zu leben.


Botschaft vom 26.12.1982
Dies ist die Mitteilung, die Mirjana Pater Tomislav Vlasic am 5. November 1982 machte. Er gibt sie am 16. Dezember 1982 an den Papst weiter. Pater Vlasics Brief wurde in dem Buch "Erscheint die Jungfrau Maria in Medjugorje?" (Paris 1984) mit der folgenden Einleitung veröffentlicht:
Wie Mirjana berichtet, vertraute die Madonna ihr am 25. Dezember 1982 das zehnte und letzte Geheimnis an und offenbarte ihr die Zeitpunkte, an denen die Geheimnisse zutage treten würden. In begrenztem Umfang, aber mit mehr Einzelheiten als bei den anderen Sehern offenbarte die Gottesmutter Mirjana einiges aus der Zukunft. Aus diesem Grund wiederhole ich hier, was Mirjana mir bei einer Zusammenkunft am 5. November 1982 berichtete. Ich fasse allerdings nur das Wesentliche ihres Berichts zusammen, ohne ihn wörtlich wiederzugeben.
Er lautet:

• Die Welt wird drei Ankündigungen erhalten, bevor das sichtbare Zeichen kommt, das der Menschheit gegeben wird. Sie werden in Form von irdischen Ereignissen erfolgen. Mirjana wird Augenzeugin sein. Zehn Tage vorher soll Mirjana es einem Priester ihrer Wahl ankündigen. Mirjanas Zeugnis soll die Erscheinungen bestätigen und die Welt zur Bekehrung veranlassen.
• Nach den Ankündigungen wird das sichtbare Zeichen am Ort der Erscheinungen von Medjugorje auftreten, damit die ganze Welt es sehen kann. Das Zeichen wird als Beweis für die Erscheinungen gegeben und damit die Menschen wieder zum Glauben kommen.
• Das neunte und zehnte Geheimnis sind ernst. Sie sind eine Strafe für die Sünde der Welt. Diese Strafe ist unumgänglich, weil wir nicht darauf hoffen können, daß die gesamte Welt sich bekehrt. Diese Strafe kann durch Gebet und Buße gemindert, aber nicht gänzlich vermieden werden. Mirjana sagt, daß eines der die Welt bedrohenden Übel, das im siebten Geheimnis verborgene, dank Gebet und Fasten hat verhindert werden können. Darum spornt die Gottesmutter weiterhin zum Beten und Fasten an.
"Ihr habt vergessen, daß ihr durch Gebet und Fasten Kriege verhindern und die Naturgesetze aufheben könnt."
• Kurz nach der ersten Ankündigung werden die nächsten erfolgen. So werden die Leute Zeit zur Umkehr haben.
• Dieser Aufschub wird eine Zeit der Gnade und der Umkehr sein. Nach dem sichtbaren Zeichen werden die, die noch leben, etwas Zeit haben, sich zu bekehren. Aus diesem Grund fordert die Gottesmutter uns inständig zur Umkehr und Versöhnung auf.
• Die Aufforderung zu Gebet und Buße hat den Zweck, Krieg und Übel zu verhindern und vor allem, Seelen zu retten.

Nach Mirjanas Worten stehen die von der Gottesmutter vorhergesagten Ereignisse kurz bevor. Auf Grund dieses Erlebnisses verkündet Mirjana der Welt:
"Bekehrt euch so schnell wie möglich. Öffnet Gott euer Herz."

Zusätzlich zu dieser wichtigsten Botschaft berichtet Mirjana über eine Erscheinung, die sie 1982 hatte und die nach unserer Ansicht einige Auskunft über bestimmte Seiten der Kirchengeschichte gibt. Sie spricht von einer Erscheinung, bei der ihr der Satan begegnete. Er forderte sie auf, die Madonna zu verlassen und ihm nachzufolgen. Dadurch würde sie in der Liebe und in ihrem Leben glücklich sein. Er behauptete, der Jungfrau Maria zu folgen würde ihr dagegen nur Leid einbringen.
Mirjana stieß ihn von sich, und in demselben Augenblick gab die Gottesmutter ihr die folgende Botschaft:
"Bitte entschuldige mich dafür, aber du mußt wissen, daß es den Satan wirklich gibt. Eines Tages hat er Gott auf seinem Thron um Erlaubnis gebeten, die Kirche für eine gewisse Zeit in Versuchung zu führen. Gott erlaubte ihm, sie ein Jahrhundert lang in Versuchung zu führen. Dieses Jahrhundert steht unter der Macht des Satans; sie wird jedoch zerstört werden, wenn die Geheimnisse, die euch anvertraut wurden, eingetroffen sind. Schon jetzt beginnt er seine Macht zu verlieren und ist sehr gewalttätig geworden: Er zerstört Ehen, sät Streit unter den Priestern, ruft
Wahnsinn und Mordlust hervor. Durch Gebet und Fasten müßt ihr euch dagegen schützen, besonders durch das Beten in Gemeinschaft. Tragt gesegnete Zeichen bei euch. Bringt sie auch in euren Häusern an und gebraucht wieder Weihwasser."


Botschaft vom 27.12.1982
Die Seher fragen, ob sie das neue, im naiven Stil gearbeitete Standbild, die Königin des Friedens, in der Kirche aufstellen dürften:
"Ja, das könnt ihr tun."
Dieses Standbild war von dem Bildhauer Vipotnik hergestellt und von Luka Stojanac und Florijan Mickovic bemalt worden. Luka ist orthodox, und die Arbeit an diesem Bildnis war ein Segen für ihn.


Botschaft vom 31.12.1982
Die Jungfrau Maria gab zum Neuen Jahr die folgende Botschaft:
"Betet soviel ihr könnt und fastet! Ihr sollt im Gebet und Fasten beharrlich sein."
"Ich wünsche, daß das neue Jahr im Gebet und Buße verläuft. Haltet an Gebet und Opfern fest. Ich aber will euch beschützen und eure Gebete erhören."


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